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Menschen fehlt das Einkommen für Rücklagen

Für fast ein Drittel der Menschen in Deutschland sind spontane Ausgaben in Höhe von 1.150 Euro nicht stemmbar. Nach einer Untersuchung des Statistischen Bundesamtes fehlten im vergangenen Jahr 31,9 Prozent der Bevölkerung finanzielle Rücklagen für unerwartete Rechnungen, wie die Reparatur am Auto oder Rückzahlungen für Heizkosten. Die CDA im Ennepe-Ruhr-Kreis fordert nun gezielte Maßnahmen.

Christian Brandt, Vorsitzender der CDU-Sozialausschüsse im Ruhrgebiet und im Ennepe-Ruhr-Kreis sagte dazu: „Die Zahlen zeigen deutlich: vielen Menschen fehlt ein ordentliches Einkommen, um Rücklagen zu bilden. Das ging lange Zeit gut, weil viele Konsumgüter günstig waren. Die steigenden Energie- und Lebensmittelpreise bringen viele Haushalte in eine Notlage. Sicherlich braucht es auch eine bessere Sparmentalität, aber mit kleinen Einkommen lässt sich kaum etwas auf die hohe Kante legen. Und das betrifft ein Fünftel der Bevölkerung. Sie hatten 2021 ein Nettoeinkommen von unter 16.300 Euro im Jahr. Das zeigt deutlich: Kurzfristig müssen sich die Hilfsmaßnahmen der Bundesregierung auf diese Einkommensgruppe konzentrieren. Die finanziellen Sorgen und Belastungen dieser Menschen müssen dringend ernst genommen werden. Langfristig müssen wir in Deutschland den Niedriglohnsektor überwinden – das geht am besten über eine höhere Tarifbindung. Hier können wir alle etwas bewegen, aber auch die Politik. Zum Beispiel bei der Allgemeinverbindlichkeit von Tarifverträgen oder bei der Tariftreue von öffentlichen Aufträgen.“

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