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Bundesfreiwilligendienst als wichtige Säule für unser Miteinander

CDA Ennepe-Ruhr kritisiert Pläne der Ampel-Koalition


Rund 100.000 Menschen absolvieren pro Jahr einen Freiwilligendienst – bspw. ein Freiwilliges Soziales Jahr, ein Freiwilliges Ökologisches Jahr oder den Bundesfreiwilligendienst. Oft bietet dieses Jahr nicht nur für die jungen Menschen eine Horizonterweiterung, sondern ist für viele auch ein Einstieg in einen Beruf im sozialen Arbeitsfeld.


Die Pläne der Bundesregierung sehen aktuell eine Verringerung der Mittel für den Bundesfreiwilligendienst von aktuell 207 Millionen Euro auf 134 Millionen Euro im Jahr 2025 vor. Bei den Jugendfreiwilligendiensten soll es von derzeit 120 Millionen Euro auf 80 Millionen Euro zurückgehen. Damit würden die staatlichen Mittel für ein Freiwilliges Soziales oder Ökologisches Jahr, den Bundesfreiwilligendienst und internationale Einsätze in den kommenden beiden Jahren um insgesamt 113 Millionen Euro gekürzt. Das entspricht einer Reduzierung von mehr als einem Drittel der aktuellen Ausgaben.


„Gerade im sozialen Bereich bemängelt die Politik immer wieder den Fachkräftemangel und nun möchte die Ampel-Koalition ein sinnvolles Programm um rund 35% kürzen, welches vielen Menschen den Weg in einen solchen Fachberuf in sozialen Arbeitsfeldern bietet? Dafür habe ich keinerlei Verständnis. Eine solche Einschränkung der Freiwilligendienste wird den Fachkräftemangel noch weiter zuspitzen.“, äußert sich Christian Brandt, Vorsitzender der CDA Ennepe-Ruhr besorgt.


Sollte es wirklich zu den geplanten Kürzungen kommen, wird jede vierte Einsatzstelle wegfallen und vielerorts können Freiwilligendienste gar nicht mehr geboten werden. Auch Sportvereine würden stark von den Kürzungen betroffen. Hier leisten Freiwilligendienstler nämlich oft ganze Arbeit, beispielsweise in der Betreuung von sportlichen Angeboten im offenen Ganztag oder beim Training von Jugendmannschaften. In Anbetracht der angespannten wirtschaftlichen Lage durch Inflation und Kostensteigerungen werden sich die angedachten Kürzungen auch massiv auf die Qualität der pädagogischen Begleitung und auf die Weiterführung von Maßnahmen auswirken.

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