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Massiver Ausbau der Personaldecke in der frühkindlichen Bildung notwendig

Qualität in der frühkindlichen Bildung ist akut gefährdet

„Bis 2030, also schon in acht Jahren, fehlen mindestens 200.000 Fachkräfte in der frühkindlichen Bildung. Gleichzeitig wurden und werden immer neue Aufgaben beschlossen – wie zuletzt etwa der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule ab dem Jahr 2026, den ich ausdrücklich begrüße. Wenn wir als Gesellschaft nicht nur eine „sicher, sauber, satt‘-Verwahrung, sondern qualitativ erstklassige frühkindliche Bildung wollen, dann muss die Politik die Herausforderungen hier und heute angehen“, so CDU-Landtagskandidat Christian Brandt.


„Frühkindliche Bildung ist von grundlegender Bedeutung für die gesellschaftliche Teilhabe und Basis des lebenslangen Lernens. Wir müssen die Chancengerechtigkeit in unserem Land sicherstellen. Hierzu muss jedes Kind den gleichen Zugang zu guter Bildung haben, unabhängig von seiner sozialen, kulturellen oder familiären Herkunft. Die Folgekosten von Untätigkeit im Bildungsbereich sind für die Gemeinschaft um ein Vielfaches höher, als heute angemessen zu investieren“, unterstrich Brandt weiter.


Neben einer verbesserten Personalgewinnung und finanzieller Attraktivitätssteigerung müssen auch weitere Maßnahmen zur Qualitätssicherung erfolgen. Beispielsweise ein bundesweiter verbindlicher Fachkraft-Kind-Schlüssel in den Kindertageseinrichtungen und in der Offenen Ganztagsschule (OGS), der sich an wissenschaftlichen Erkenntnissen orientiert. Für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren sollte dieser bei 1:3 liegen, bei älteren Kindern bei 1:7. „Auch ein zielgenauerer Personaleinsatz kann beispielsweise Entlastung schaffen: So können etwa nicht-pädagogische Aufgaben in den Kitas von Alltagshelferinnen und -helfern übernommen werden. Gleichzeitig eignet sich diese Tätigkeit als Chance, um mehr Menschen an das Berufsfeld heranzuführen.“, schlägt Christian Brandt abschließend vor.

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